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Zuckerfrei mit Kindern: In 6 einfachen Schritten! (+ Tipps)

zuckerfrei mit kindern

Im deutschsprachigen Raum wird durchschnittlich fast 35kg Zucker im Jahr gegessen!

In den Haushalten, in denen viel Zucker gegessen wird, bekommen meistens auch die Kleinen dasselbe wie die Großen zu essen.

Ein wichtiger erster Schritt ist eine zuckerreduzierte Ernährung für Zuhause.

Die ersten Bekanntschaften mit Nahrungsmitteln prägen das Essverhalten von Kindern langfristig und oftmals über die rebellische Teenagerphase hinaus.

Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung ist daher von Beginn der Beikost bis hin zum Ausziehen der „Kleinen“ in die erste Wohnung oder Wohngemeinschaft wichtig.

Was heißt zuckerfrei mit Kindern?

Was genau heißt zuckerfrei mit Kindern und worauf ist zu achten!

Eine Zuckerfreie Ernährung mit Kindern, in dem Alter, in dem man für deren Ernährung verantwortlich ist, bedeutet, dass man auf zugesetzten Zucker verzichtet.

Wichtig: Kein Zwang für die Kinder, aber ein gesundes Vorleben der Eltern!

Ein paar einfache Beispiele was das bedeuten würde:
  • Keine Softdrinks
  • Keine verdünnbaren Säfte
  • Auf Süßigkeiten zu verzichten
  • Kein Kuchen mit Zucker
  • Keine Fertigprodukte
  • Keine Belohnung mit Süßigkeiten für gute Noten oder besondere Errungenschaften der Kleinen

Es bedeutet nicht, dass Kinder niemals Naschen sollen, aber es wird versucht auf gesunde Alternativen auszuweichen.

Wer als Kleinkind nicht schon mit Zucker „vollgestopft“ wird, der wird auch im Erwachsenenalter mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer eher gesünderen und zuckerärmeren Ernährung zurückgreifen.

Warum Zuckerfrei mit Kindern?

Was bringt eine zuckerfreie Ernährung bei Kindern und welche Probleme können vorgebeugt werden?

Ein großer Punkt ist, dass Kinder eine abwechslungsreiche gesunde Ernährung kennenlernen sollen.

Und das in Form natürlicher zuckerfreier Lebensmittel! So ist es möglich, dass dem Kind unnötige Krankheiten und viel Leid in den späteren Jahren erspart bleibt.

Im Normalfall lieben Kinder süßes Essen und je früher man Süßigkeiten zum Naschen oder im Alltag zu essen gibt, desto eher wollen diese Kinder dann auch wieder Süßigkeiten, statt einem Stück Obst.

Die Vorteile von einer zuckerfreien Ernährung für Kinder sind breit gefächert.

Folgendes kann mit einer zuckerfreien Ernährung vorgebeugt werden:
  • Karies und Zahnfleischerkrankungen
  • Zuckersucht (und schwierige Situationen im Supermarkt)
  • Übergewicht des Kindes welche zu psychologischen Problemen werden kann durch
    • Eingeschränkte sportliche Leistung
    • Schlechtes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl
    • Mobbing und Hänseleien
  • Langfristige Schäden (die erst im späteren Alter eintreten) wie
    • Übergewicht im Erwachsenenalter
    • Diabetes
    • Bluthochdruck
    • Gestörtes Lipidprofil wie zu hohes Cholesterin etc.
    • Sonstige Krankheiten aufgrund eines Nährstoffmangels
  • Abhängigkeit von Zucker als Motivator oder Belohnung

Eltern haben hier eine riesige Vorbildfunktion und auch einen gewaltigen Patzen Macht in der Hand.

Es ist natürlich wichtig zu wissen, dass Übergewicht bei einem Kind viele Ursachen haben kann und mögliche Probleme und Krankheiten sind natürlich mit einem Arzt abzuklären.

Diabetes bei Kindern

Die zwei häufigsten Diabetesformen inklusive Fakten.

Typ 1 Diabetes mellitus

Es ist die Art von Diabetes, mit der man geboren wird.

Nach diesem Jugenddiabetes, wird so rasch wie möglich getestet, wenn es in der Familie bereits bestehende Fälle dieses Diabetes Typus gibt.

Außer einer lebenslangen medizinischen Therapie und einem gesunden Lebensstil und einer gesunden Ernährung kann man bis jetzt nichts machen, als dieses Faktum zu akzeptieren und so gut wie möglich ein normales Leben zu führen.

Typ 2 Diabetes mellitus

Es ist unter dem Namen Altersdiabetes bekannt.

Das Alter, in welchem diese Stoffwechselerkrankung jedoch durch Ärzte heutzutage festgestellt wird, liegt deutlich unter dem Alter, in dem man viele Personen „alt“ nennen würde.

Das Diabetesrisiko von Personen, die schon in der Kindheit Probleme mit dem Gewicht hatten, ist leider deutlich höher, als von jenen, die ihr Leben lang schlank waren.

Hiermit ist nicht der Babyspeck gemeint, sondern das Übergewicht bei Kindern.

Jedes fünfte Kind in Deutschland und Österreich ist zu dick und nicht nur das, sondern übergewichtig.

Das bedeutet, dass jedes fünfte Kind in der Zukunft ein höheres Risiko hat, an Diabetes Typ 2 zu erkranken, wenn nicht durch Ernährung und Bewegung das Gewicht dauerhaft normalisiert und stabilisiert wird.

Zuckersucht bei Kindern

Die Ursache der Zuckersucht bei Kindern und was du dagegen tun kannst!

Zucker wird von Kleinkindern meistens aus evolutionären Gründen als sichere Energiequelle angesehen und über sämtliche andere Lebensmittel hinweg präferiert.

Zuckerfrei mit Kindern - Zuckersucht

Ein einfach zu beobachtendes Phänomen ist die Anpassung an Zucker und zuckerhaltigen Lebensmitteln von Kindern. Besonders die Darmbakterien gewöhnen sich an das Süße und wollen immer mehr!

Das bedeutet, je süßer ein Lebensmittel wird, desto eher wollen die Kleinen auch wieder Lebensmittel, die genauso süß oder noch süßer sind.

Das ist ebenfalls ganz einfach zu erklären, denn Zucker wirkt in unserem Gehirn ähnlich wie eine Droge, die uns glücklich macht. Wir gewöhnen uns an Zucker, wie wir uns an Alkohol gewöhnen und können immer mehr vertragen.

Durch Belohnung mit Süßigkeiten und auch der Tatsache, dass Zucker in so vielen Lebensmitteln enthalten ist, wird die Zuckerpräferenz zu einer Sucht, die unangenehm für beide, Eltern und Kinder werden kann.

Kinder von Zucker zu entfernen sollte in kleinen Schritten passieren, zuerst vielleicht sogar heimlich und anschließend mit Erklärungen unterstützt werden.

Mehr hilfreiche Informationen und Tipps findest du in meinem Artikel: Zuckersucht überwinden!

Zuckerfrei mit Kindern in 6 Schritten

Die wichtigsten Schritte, sodass du den Zuckerkonsum bei deinen Kindern sofort reduzieren kannst!

Vorleben der Eltern

Schritt 1

Kinder wollen in den meisten Fällen die Erwachsenen um sie herum imitieren. Die meisten von uns wollten Kaffee kosten nur um herauszufinden wie grauenhaft wir den Geschmack im Kindesalter finden.

Andere durften vielleicht mal den Finger in den bitteren Bierschaum stecken oder ihren Traubensaft aus einem Weinglas trinken.

Es ist unglaublich, welchen Einfluss das Leben und der Lebensstil der Eltern auf ein Kind hat.
diplomierter ernährungsberater
Angermann Thomas
Inhaber

Selbst Eltern, die rauchen und ihren Kindern nie eine Zigarette zu rauchen geben, finden bei ihren Teenagern häufiger Zigaretten und als Erwachsene sind diese „Kinder“ von Rauchern statistisch gesehen, öfter selbst Raucher.

Dasselbe gilt für Alkoholkonsum, Kaffeekonsum und auch Zuckerkonsum.

Es ist also enorm wichtig, nicht mit der Cola Flasche und der Tafel Schokolade am Abend seine Lieblingsserie zu schauen, sondern vielleicht mit einem Soda Zitron, ein paar gesunden Snacks und regelmäßig gemeinsam sportlichen Aktivitäten nachzugehen.

Naschen ohne Zucker

Schritt 2

Gewöhne dir und deinen Kindern an, natürlich zu naschen. Daheim gibt es Obst und Alternativen wie Dattelbällchen, Trockenfrüchte, einen selbstgemachten Kuchen aus Bananen ohne Zuckerzusatz etc.

Helfer in der „Zuckernot“:
  • Jedes erdenkliche Obst
  • Bananen (nur so oder mit Kakaopulver, Nussmusen wie Erdnussmus, Datteln, Zimt etc.)
  • Datteln (nur so oder im Mix mit Nüssen oder Nussmusen)
  • Trockenobst (Marillen, Zwetschken, Feigen, Mango- Streifen, … Hier immer beim Kauf darauf achten, dass kein Zucker zugesetzt ist und wenn möglich kein Schwefeldioxid)
  • Nussmischungen mit Rosinen und Cranberrys bereithalten oder selbst mischen
  • Selbstgemachte zuckerfreie Kuchen
  • Zuckerfreie Schokolade in Maßen (nur so oder mit Naturjoghurt)

Zum süßen kannst du gerne gesunde Zuckeralternativen verwenden, aber bitte beachte, dass auch gesunde Süße in Maßen konsumiert werden sollte! 

Zuckerfrei kochen für Kinder

Schritt 3

Wenn selbst daheim gekocht wird, ist es einfach darauf zu achten, dass kein Zucker in den Topf oder der Pfanne gelangt, doch sobald man ein paar Fertigprodukte verwendet, sieht die Sache anders aus.

Tipps aus der Praxis:

1. Vor allem darauf achten, dass möglichst unverarbeitete Lebensmittel ohne Zusatz gekauft werden.

2. Tiefkühlgemüse ohne andere Zutaten, aber auch gefrorene Beeren sind ein toller Küchenhelfer, wenn es mal schnell gehen soll. Viel besser als im Winter das Gemüse aus Übersee zu kaufen, wenn wir regionale, biologische Produkte im Supermarkt haben, nur eben im Tiefkühler.

3. Lerne gesund und zuckerfrei einkaufen und die Zutatenlisten richtig zu lesen, denn mittlerweile gibt es schon über 120 Zuckernamen!

4. In erster Linie sollten zur Hauptmahlzeit keine Süßspeisen angeboten werden. Auch wenn das in der Schulkantine anders aussieht, bleibt daheim der Ort, wo wir zu den Speisen unsere Tanks an Vitaminen und Mineralstoffen auffüllen!

5. Eine kleine Nachspeise wäre ein selbst eingefrorenes Bananeneis im Sommer oder eine Handvoll Nüsse. Auch ein Joghurt mit Früchten sind immer gute süße Snacks, welche die Lust auf ungesündere Naschsachen verhindern können.

Zuckerfreies Frühstück für Kinder

Schritt 4

Am besten gar nie mit süßen Honeypuffs, Fruit Loops oder Schoko-Karamell-Flakes anfangen. Ja, die Werbung sagt uns, diese Frühstücks- „Cerealien“ sind gut, aber die Werbung labert leider viel Mist!

Das sind meist Speisen aus 50% purem Zucker und wenig Nährstoffe, also nicht gerade ein gesunder Start in den Tag!

Beispiel für zuckerfreie Frühstücksideen:

Overnight Oats. Haferflocken über Nacht in Milch oder Joghurt oder pflanzlichen Alternativen aufweichen lassen und in der Früh einfach mit Banane oder anderen Früchten garnieren. Wer es über drüber gut machen möchte, kann Leinsamenschrot, Nüsse, Zimt, Kardamom etc. hinzufügen, um das Frühstück richtig aufzupeppen.

Vollkornbrot mit leckerem Belag. Etwas Butter, Petersilie darauf, ein Salatblatt, Radieschen, Paprika, Gurke, Tomate oder ein gekochtes Ei. Mit Brötchen lässt sich vieles machen, auch Erdnussmus und Banane sind eine gute Alternative für alle, die gerne süße Brote haben.

Ein Stück Obst sollte immer dabei sein, sei es ein ganzer Apfel, oder eine ganze Mandarine oder eine Handvoll Himbeeren, Erdbeeren oder ein paar streifen aufgeschnittener Pfirsich.

Praxistipp:

Wenn dein Kind nie das Obst essen will, versuche mal eine Nachricht auf die Orangenschale, Bananenschale oder einfach auf einem Zettel zu schreiben.

Ein Einfaches „hab dich lieb“ oder, „wenn du die Banane isst, darf dein Freund/in heute bei uns schlafen“, könnten schon dafür sorgen, dass das Obst gegessen wird.

Gesellschaftsdruck überwinden

Schritt 5

Einem Kind zu erklären, warum es dies und das nicht essen soll, obwohl alle Mitschüler es tun ist schwierig.

Es liegt hier wirklich eher bei den Eltern und deren Disziplin, sowie der gesunden Ernährungsweise, die daheim abläuft, als bei den Kindern.

Kinder tauschen ihre Jause, wollen etwas Neues probieren und ab der Zeit wo Kindergarten und Schule beginnen, sind plötzlich neue Vorbilder am Start.

„Aber der Tobi, der darf immer Cola trinken am Abend hat er gesagt“, „Und die Babsi, die hat immer ein Stück Schokolade in ihrer Jausen Box“. Andere Eltern, andere Sitten.

Zuckerfrei mit Kindern - Gesellschaftsdruck überwinden

Du kannst dir aber sicher sein, solange du nichts verbietest und eine gesunde Ernährung vorlebst, wirst du einen guten Beitrag für das Leben deiner Kinder leisten.

Und von Eltern, die finden, dass du zu streng bist, musst du dir NIEEE etwas sagen lassen. Ignoriere sie einfach!

Du hast das Gesundheitswesen und die Wissenschaft auf jeden Fall hinter dir, wenn du deinen Kindern keine Cola gibst und sie nicht jeden Tag für das „Erledigen ihrer Hausaufgaben“ ein Eis bekommen.

Dranbleiben

Schritt 6

Oft ist es schwer am Ball zu bleiben. Meistens hängt das dann nicht nur mit den Kindern zusammen, sondern mit dem eigenen Lebensstil.

Es zahlt sich nicht nur für deine Kinder aus, sich gesund zu ernähren und viel zu bewegen, sondern auch für dich.

Bleib also für alle deine Lieben um dich herum stark!

Du brauchst keine Softdrinks kaufen, auch nicht zu Kindergeburtstagen, du kannst selbst Rezepte heraussuchen und gesunde Alternativen herstellen.

Wenn du selbst moderat und sparsam mit diesen Dingen umgehen kannst, bist du das beste Vorbild, das du deinem Kind geben kannst und auch vielen anderen Personen um dich herum.

Quick Tipps für zuckerfreie Kinder

Hilfreiche Quick Tipps aus der Praxis, die dir bei der Umsetzung helfen werden!

Nicht das Falsche lernen: Sag deinem Kind nicht, dass es das Gemüse fertig essen muss, sonst bekommt es keine Süßigkeit. Das Kind lernt dadurch nur, dass Süßigkeiten etwas Wertvolles sind und Gemüse wird es hassen.

Abwechslungsreiche Ernährung: Gib deinem Kind viel verschiedene natürliche Lebensmittel, sodass es die verschiedenen Geschmäcker und Konsistenzen kennenlernt.

Nicht mit Süßigkeiten trösten oder belohnen: Mit solchen falschen Assoziationen prägst du die Gewohnheit deines Kindes bis in das Erwachsenenalter. Bei gewissen Emotionen wird es dann sehr schwer auf Süßigkeiten zu verzichten. Besser: Ein Lieblingsspiel, in Wald gehen, oder an einem See fahren.

Andere im Plan einweihen: Den Menschen in der Familie, die Zugang zum Kind haben, solltest du erklären, welchen Weg du gehen willst und sie bitten es zu akzeptieren und gesunde Alternativen vorzubereiten. Obst zum Beispiel.

Klare Regeln: Ein Beispiel wäre zu Hause gibt es keine Softdrinks und keine Süßigkeiten. Es wird Wasser getrunken und auf Obst und Trockenfrüchte zurückgegriffen. Natürlich gilt das auch für die Erwachsenen.

Stark bleiben: Wenn das Kind schreit, brüllt oder weint, wenn es keine Süßigkeiten bekommt kann das sehr anstrengend für dich sein. Ganz Wichtig: Nicht nachgeben, sonst lernt das Kind, dass jammern eine gute Möglichkeit ist, das zu bekommen was es will.

Häufige Fragen

Hier beantworte ich all deine Fragen!

Brauchen Kinder Zucker?

Niemand braucht stinknormalen Haushaltszucker, denn es ist kein Produkt was unser Körper braucht.


Zucker, wie er in der Natur vorkommt wird natürlich als Energiequelle gebraucht.


Der entscheidende Punkt hierbei ist, dass die Zuckerquellen der Natur wie Bananen, Datteln, Feigen, usw. Noch eine Vielzahl anderer Nährstoffe liefern, sättigen und unserem Körper nachweislich Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe liefern, die wir brauchen, während Zucker nichts davon tut.

Wie schädlich ist Zucker für Kinder?

In jungen Jahren und bei einem aktiven Lebensstil ist Zucker vielleicht eine der Arten, wie wir schnell zu Energie kommen und das mag auch in diesen Lebensjahren noch nicht zu sichtbaren Schäden führen, doch später wird es brenzlig.

 

Die Grundbausteine für eine Zuckersucht, bei der körperlich und psychisch nach dem „Stoff“ Ausschau gehalten wird, werden oft in der Kindheit gelegt.

 

Belohnung und psychische Verstärkung durch Süßigkeiten, können schnell dazu führen, dass ein Kind Süßigkeiten haben will, wenn es sich einsam oder missverstanden fühlt.

 

Irgendwann ist man zu alt für den Schnuller oder das Plastikrennauto, aber Süßigkeiten essen, das geht immer…

 

Das Alter in dem wir heutzutage Diabetes Typ 2, also Altersdiabetes bekommen sinkt stetig. Immer häufiger erkranken Jugendliche und sogar Kinder, die sich bester Gesundheit erfreuen könnten, würden sie einem anderen Lebensstil und einer gesunden Ernährung folgen.

Wo ist kein Zucker drin?

Eine einfache Antwort wäre: In allen frischen und naturbelassenen Lebensmitteln die keine Zutatenliste brauchen!


Wer selbst kocht und sich jeden Tag frische Lebensmittel holt, um diese zuzubereiten und gelegentlich auf die Produktbeschreibungen schaut der wird erkennen, dass es nicht so schwer ist, auf Zucker zu verzichten.


In den meisten Fertigprodukten ist Zucker enthalten, sogar in Essiggurken ist Süßstoff enthalten, in Soßen ist Süßmolkenpulver enthalten, in Salatdressings Invertzuckersirup usw.

Mittlerweile gibt es schon über 120 Zuckernamen!


Manche haben sogar gleich 3 verschiedene Zuckerarten in einem Produkt.


Dafür stehen sie in der Liste weiter hinten. Das würde normalerweise ja bedeuten, dass nicht so viel enthalten ist.


Wenn aber 3-mal hintereinander 3 verschiedene Zuckerarten aufgeführt sind, bedeutet dass nun mal trotzdem, dass nicht nur einmal Zucker zugesetzt wurde, sondern 3-mal, und die Anteile können dabei exakt dieselben sein.


Am besten ist, du haltest dich an die zuckerfreien Lebensmittel, welche uns die Natur schenkt!

Ist Zucker für Babys schädlich?

In der Muttermilch ist Zucker enthalten, also ist dieser Zucker auch nicht schädlich! Wichtig ist, dass der Zucker mit der richtigen Umgebung (Nährstoffe, Enzyme, Antikörper uvm.) zugeführt wird.

 

Alles ist genau von der Natur in der richtigen Menge abgestimmt, sodass sich alles optimal ergänzt.

 

Würde Babys isolierter Zucker zugeführt werden, dann ist er definitiv schädlich. Sobald das Baby mit Beikost beginnt, ist darauf zu achten, dass kein Zucker zugesetzt wurde.

Wie viel Zucker dürfen Kinder am Tag essen?

Die WHO (World Health Organization) empfiehlt, nicht mehr als 10% der täglichen Energieaufnahme (Energieprozent), sollen aus Zucker aufgenommen werden.


Eine Verringerung der Empfehlungen auf 5% wird angestrebt, um auch der Industrie ein bisschen Feuer unter dem Hintern zu machen, Zucker in den Produkten zu reduzieren.


Für einen Erwachsenen mit einem durchschnittlichen Tagesbedarf von 2000 kcal sind 10 Energieprozent etwa 50 Gramm Zucker oder etwa 10 Teelöffel Zucker.


Ein Glas Limonade (bis zu 26 Gramm Zucker), würde bereits die Hälfte des „empfohlenen“ Zuckers beisteuern. Empfohlen unter Anführungszeichen, denn empfohlen wird Zucker nicht.


Jeder kann seiner Gesundheit etwas Gutes tun und komplett auf Zucker verzichten!

Für Kinder des jeweiligen Alters sieht der Energiebedarf etwa so aus:


Alter in Jahren

Moderate körperliche Aktivität (PAL 1,4)

Hohe körperliche Aktivität (PAL 1,6)

1 bis unter 4

M: 1200; W: 1100

M: 1300; W: 1200

4 bis unter 7

M: 1400; W: 1300

M: 1600; W: 1500

7 bis unter 10

M: 1700; W: 1500

M: 1900; W: 1800

10 bis unter 13

M: 1900; W: 1700

M: 2200; W: 2000

13 bis unter 15

M: 2300; W: 1900

M: 2600; W: 2200

15 bis unter 19

M: 2600; W: 2000

M: 3000; W: 2300

M= männlich
W= weiblich
PAL= Physical Activity Level

Fazit- Kinder ohne Zucker

Zuckerfrei mit Kindern - FazitEines ist klar, umso mehr Zucker reduziert wird, umso mehr hochwertige Lebensmittel können stattdessen konsumiert werden und helfen der Gesundheit deiner Kinder.

Allerdings liegt die Kunst darin, den Zucker den Kindern nicht zu verbieten und keinen Zwang auferlegen.

Merke dir: Kinder wollen so gut und so oft wie möglich vom Teller der Eltern essen „so, wie die Großen“. Was auf deinem Teller ist, legt die Bausteine für die Ernährung deines Kindes.

Deshalb musst du ein Vorbild sein und dich mit gesunder Ernährung beschäftigen. Wenn du dabei etwas Hilfe brauchst, dann lese dir noch meinen Artikel: Wie du deine Ernährung umstellen solltest durch!

Wenn du auch anderen Eltern helfen willst, ihre Kinder zuckerfrei zu machen, dann teile diesen Artikel, denn teilen macht Freude. Was sind deine Schwierigkeiten? Hinterlasse mir gerne deine Gedanken in einem Kommentar.

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